Tipps für den Urlaub mit dem Auto

Der Winter ist endlich überstanden, die Temperaturen erreichen langsam aber sicher die magische 20 Grad Marke und die ersten Ferien stehen vor der Tür. Doch was auf den ersten Blick nach Sonne, Spaß und Entspannung aussieht, mündet bei einem Urlaub mit dem Auto schnell im ersten Stau, oder dem ersten Bußgeldbescheid im Ausland. Doch mit ein paar einfachen Tipps wird der Urlaub doch noch zum entspannenden und erholsamen Freizeitvergnügen.

Sicherheitstipps

Grundsätzlich sollte man sein Auto vor Fahrten in Urlaubsgebieten mit einer guten Alarmanlage ausstatten. Gute Qualität muss hier nicht unbedingt teuer sein, denn wer im Internet Preise vergleicht findet hochwertige Alarmanlagen billig und preisgünstig. Ein Reserverad inklusive eines Reifenhebers sollte im Urlaub auf jeden Fall mitgeführt werden, das Gleiche gilt bei langen Überlandfahrten für einen Reservekanister Benzin oder Diesel. Jedoch sind Reservekanister in manchen Staaten verboten, dazu im Folgenden jedoch mehr.

Andere Verkehrssitten

Zuerst zu ein paar verkehrstechnischen Hinweisen: Zwar ist das Verkehrsrecht in ganz Europa zum Großteil ähnlich aufgebaut, dennoch gibt es Unterschiede, die man kennen sollte. So gibt es weder in Belgien noch Österreich eine automatische Vorfahrtsregelung. Verzichtet der andere Verkehrsteilnehmer auf seine Vorfahrt, so hat man automatisch das Vorfahrtsrecht. Drängeln auf der Autobahn ist ein Deutschland mehr oder weniger ein Kavalliersdelikt, nicht so jedoch in Belgien, denn hier werden für Drängler schnell Strafen von bis zu 3.000 Euro verhängt. Das Falschparken ist zwar auch in Deutschland nicht gerade billig, jedoch sind die heimischen Preise nichts im Vergleich zu Skandinavien: in Dänemark zahlt man 70, in Norwegen gar 90 Euro. Das Überfahren einer roten Ampel kostet in Norwegen bis zu 600 Euro, in Spanien rund90 Euro.

Wer gerne zu schnell fährt, sollte sich wenigstens im Urlaub beherrschen, denn in Italien kostet die Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h mindestens 155, in Schweden 260 und in Norwegen sogar 360 Euro. Die in Deutschland immer wieder diskutierte Lichtpflicht wurde inzwischen in über 21 europäischen Staaten eingeführt, hier sollte man sich vorher beim Automobilclub erkundigen, ob im Reiseland eine generelle Lichtpflicht gilt. In Frankreich, Österreich und der Schweiz ist der Hinweis auf die Nutzung der Scheinwerfer am Tag bislang nur eine Empfehlung und keine Pflicht.

Das Mitführen von Benzinkanistern ist in Griechenland, Italien und Luxemburg gesetzlich verboten und wird mit hohen Strafen sanktioniert. In Italien, Spanien und Griechenland sollte man beim Überholen genau Acht geben, wer hier jemandem die Vorfahrt nimmt oder gar rechts überholt wird mit 75 Euro in Italien, 90 Euro in Spanien und stolzen 350 Euro in Griechenland bestraft.

Für den Notall bietet es sich an Werkzeug und einen KFZ Reparaturleitfaden für kleinere Reparaturen mitzunehmen.